Aktuelles

Depositphotos_5827585_original

Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016

 

Wirksamwerden der Anhebung der energetischen Anforderungen an Neubauten am 1. Januar 2016

Happy young woman with tablet pc laying on sofa

Die letzte Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist, enthält unter anderem eine Anhebung der Neubauanforderungen, die zum 1. Januar 2016 wirksam geworden ist: Der erlaubte Jahres-Primärenergiebedarf für Neubauten wird um durchschnittlich 25 Prozent und der Wert für die Mindestwärmedämmung der Gebäudehülle um durchschnittlich 20 Prozent gesenkt. Die Anforderungen an die energetischen Anforderungen an Neubauten sind somit seit dem 1. Januar 2016 entsprechend strenger.

Befristet geltende Änderungen der EnEV im Hinblick auf die Unterbringung von Flüchtlingen

Wegen der aktuellen Herausforderungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen haben Bund und Länder ein Maßnahmenpaket beschlossen, um bestehende Hemmnisse zu beseitigen.

Eine entsprechende Verordnung, die am 28. Oktober 2015 in Kraft getreten ist, sieht einige – befristet bis Ende 2018 geltende – Ergänzungen in der EnEV vor. Diese enthält in einem neu eingefügten § 25a EnEV bestimmte Erleichterungen bei den Anforderungen an Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte im Sinne des Asylgesetzes. Die Änderungen sollen die Unterbringung von Flüchtlingen in zu errichtenden provisorischen Gebäuden sowie die Umrüstung von bestehenden Gebäuden in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte vereinfachen und beschleunigen. So gilt beispielsweise für die Errichtung von Containerbauten mit einer maximalen Standzeit von fünf Jahren eine Freistellung von den Vorgaben der EnEV. Für bestehende Gebäude, die der Flüchtlingsunterbringung dienen, gibt es Erleichterungen bei den Dämmpflichten.

Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden

Die Zweite Verordnung zur Änderung der Energieeinsparverordnung wurde am 21. November 2013 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten. Anlässe für die Novellierung waren die Umsetzung der neu gefassten EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2010/31/EU) sowie der Kabinettbeschlüsse zum Energiekonzept und zur Energiewende vom September 2010 beziehungsweise Juni 2011, soweit sie das Energieeinsparrecht für Gebäude betreffen.

Energieeinsparverordnung vom 24. Juli 2007 (BGBl. I S. 1519), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. November 2013 (BGBl. I S. 3951) geändert worden ist

Hinweis: Das PDF-Dokument ist ein Service der juris GmbH(Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland)

Wesentliche Inhalte der Novellierung der EnEV

1. Vorgaben für das Bauen

  • Keys on a floorplan concepts of real estate ownershipAngemessene und wirtschaftlich vertretbare Anhebungen der energetischen Anforderungen an Neubauten ab dem 1. Januar 2016 um durchschnittlich 25 Prozent des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs und um durchschnittlich 20 Prozent bei der Wärmedämmung der Gebäudehülle.
  • Die Anhebung der Neubauanforderungen ist ein wichtiger Zwischenschritt hin zum EU-Niedrigstenergiegebäudestandard, der spätestens ab 2021 gilt.
  • Ab dem Jahr 2021 müssen nach europäischen Vorgaben alle Neubauten im Niedrigstenergiegebäudestandard errichtet werden. Für Neubauten bestimmter Behördengebäude gilt dies bereits ab 2019. Das sieht im Wege einer Grundpflicht das Energieeinsparungsgesetz vor, das im Juli 2013 in Kraft getreten ist. Die konkreten Vorgaben an die energetische Mindestqualität von Niedrigstenergiegebäuden werden rechtzeitig bis spätestens Ende 2016 – für Behördengebäude – bzw. Ende 2018 – für alle Neubauten – festgelegt.
  • Bei der Sanierung bestehender Gebäude ist keine Verschärfung vorgesehen. Die An-forderungen bei der Modernisierung der Außenbauteile sind hier bereits anspruchsvoll. Das hier zu erwartende Energieeinsparpotenzial wäre bei  einer zusätzlichen Verschärfung  im Vergleich zur EnEV 2009 nur gering.
  • Auf Wunsch des Bundesrates wurde die Pflicht zum Austausch alter Heizkessel (Jahrgänge älter als 1985 bzw. älter als 30 Jahre) erweitert. Bisher galt diese Regelung für Kessel, die vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut wurden. Nicht betroffen sind Brennwertkessel und Niedertemperaturheizkessel, die einen besonders hohen Wirkungsgrad haben. Erfasst werden demnach nur sogenannte Konstanttemperaturheizkessel. Der Anwendungsbereich der Pflicht ist also begrenzt. In der Praxis werden die Kessel ohnehin im Durchschnitt nach 24 Jahren ausgetauscht. Außerdem sind viele selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser von der Pflicht ausgenommen. Hier gilt die bereits seit der EnEV 2002 bestehende Regelung fort, nach der Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die am 1. Februar 2002 in diesen Häusern mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, von der Austauschpflicht ausgenommen sind. Im Falle eines Eigentümerwechsels ist die Pflicht vom neuen Eigentümer innerhalb von zwei Jahren zu erfüllen.

2.  Vorgaben für Energieausweise

  • Eenergy efficiency concept with energy rating chartEinführung der Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen bei Verkauf und Vermietung:
  • Auf Wunsch des Bundesrates ist Teil dieser Pflicht nun auch die Angabe der Energieeffizienzklasse. Diese umfasst die Klassen A+ bis H.  Die Regelung betrifft allerdings nur neue Energieausweise für Wohngebäude, die nach dem Inkrafttreten der Neuregelung ausgestellt werden. Das heißt: Liegt für das zum Verkauf oder zur Vermietung anstehende Wohngebäude ein gültiger Energieausweis nach bisherigem Recht, also ohne Angabe einer Energieeffizienzklasse, vor, besteht keine Pflicht zur Angabe einer Klasse in der Immobilienanzeige. Auf diese Weise können sich die Energieeffizienzklassen nach und nach am Markt etablieren.
  • Präzisierung der bestehenden Pflicht zur Vorlage des Energieausweises gegenüber potenziellen Käufern und Mietern: Bisher war vorgeschrieben, dass Energieausweise „zugänglich“ gemacht werden müssen. Nun wird festgelegt, dass dies zum Zeitpunkt der  Besichtigung des Kauf- bzw. Mietobjekts geschehen muss.
  • Darüber hinaus muss der Energieausweis nun auch an den Käufer oder neuen Mieter ausgehändigt werden (Kopie oder Original).
  • Einführung der Pflicht zum Aushang von Energieausweisen in bestimmten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr, der nicht auf einer behördlichen Nutzung beruht, wenn bereits ein Energieausweis vorliegt. Davon betroffen sind z.B.: größere Läden, Hotels, Kaufhäuser, Restaurants oder Banken.
  • Erweiterung der bestehenden Pflicht der öffentlichen Hand zum Aushang von Energieausweisen in behördlich genutzten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr auf kleinere Gebäude (anfangs mehr als 500 qm, ab Juli 2015 mehr als 250 qm Nutzfläche mit starkem Publikumsverkehr).

3.  Stärkung des Vollzugs der EnEV

  • Einführung  unabhängiger Stichprobenkontrollen durch die Länder für Energieausweise und Berichte über die Inspektion von Klimaanlagen.

Fördermittel

  • Bafa
  • KFW
  • Title 3
Tab 3 content place

NRW Bank

Förderung selbst genutzten Wohnraums – Neubau / Ersterwerb

  • In aller Kürze
  • Antragsberechtigte
  • Verwendungszweck
  • Eigenleistung
  • Verbleibendes Einkommen
  • Umfang und Konditionen
  • Antragsverfahren
Zinsgünstige Darlehen für den Bau, Ersterwerb oder die erstmalige Schaffung einer selbst genutzten Immobilie in Kommunen mit hohem oder überdurchschnittlichen Bedarfsniveau. Die Städte und Gemeinden, in denen eine Förderung möglich ist, sind in der Übersicht zu den Kostenkategorien blau gekennzeichnet. Eine Förderung in anderen Orten ist nur in Ausnahmefällen möglich, z. B. bei kinderreichen Familien, schwerbehinderten Haushaltsangehörigen oder wenn ein kommunales wohnungspolitisches Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung diese Möglichkeit eröffnet.

Die Förderung konzentriert sich auf Haushalte (auch Lebensgemeinschaften), die bestimmte Einkommensgrenzen einhalten und

  • aus mindestens einer volljährigen Person und einem Kind oder
  • einer schwerbehinderten Person (Grad der Behinderung mindestens 50) bestehen. Hierbei kann es sich auch um einen Einpersonenhaushalt handeln.

Informationen zu den Einkommensgrenzen erhalten Sie unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“  oder Sie prüfen Ihre Förderberechtigung online mit unserem interaktiven Chancenprüfer – Wohneigentum.

Wichtig: Entscheidend für die Einkommensprüfung sind die Berechnungen und Feststellungen Ihrer zuständigen Bewilligungsbehörde. Bitte vereinbaren Sie mit dieser Stelle einen Beratungstermin.

.

Gefördert wird

  • die erstmalige Schaffung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung in einem neuen selbstständigen Gebäude durch Neubau, Aufstockung eines Gebäudes oder Anbau an ein Gebäude,
  • der Ersterwerb eines durch Neubau oder Erweiterung entstandenen Eigenheims oder einer Eigentumswohnung vom Bauträger,
  • die erstmalige Schaffung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung durch Änderung, Nutzungsänderung eines Gebäudes oder der Ersterwerb eines solchen Förderobjektes.

Eine Förderung ist nicht möglich, wenn

  • ein Baubeginn bzw. ein Vertragsabschluss vor Erteilung der Förderzusage durch die Bewilligungsbehörde erfolgt ist,
  • die angemessenen Gesamtkosten im Bereich der Bewilligungsbehörde überschritten werden,
  • bestimmte energetische Standards nicht erfüllt werden,
  • Wohn- und Schlafräume kleiner als 10 qm sind,
  • es sich um eine Eigentumswohnung in einem Hochhaus handelt.

Tab 3 content place

Eigenleistung muss mindestens in Höhe von 15% der Gesamtkosten erbracht werden, davon die Hälfte mit eigenen Geldmitteln oder durch ein lastenfreies Grundstück. Das Starterdarlehen wird auf den Teil der Eigenleistung angerechnet, der nicht in Geldmitteln erbracht werden muss.

Eine Förderung ist nur zulässig, wenn die Belastung nicht die wirtschaftliche Existenzgrundlage gefährdet. Nach Abzug der Belastungen aus der Baufinanzierung, den Betriebskosten und aller anderen Zahlungsverpflichtungen vom Nettoeinkommen müssen soviel Einkünfte verbleiben, dass der angemessene Lebensunterhalt sichergestellt ist (Mindestrückbehalt).

Der monatliche Mindestrückbehalt beträgt für

  • einen Einpersonenhaushalt 780 €,
  • einen Zweipersonenhaushalt 1.000 €,
  • jede weitere Person zusätzlich 255 €.

Die Tragbarkeit der Belastung muss auf Dauer gesichert erscheinen. Weitergehende Fragen hierzu klären Sie bitte mit Ihrer Bewilligungsbehörde.

Die Förderung erfolgt nur in Städten und Gemeinden, die in der Übersicht zu den Kostenkategorien blau gekennzeichnet sind. Mit 100% der Darlehenssummen werden

  • der Neubau,
  • die erstmalige Schaffung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung durch Aufstockung oder Anbau sowie
  • der Ersterwerb eines durch Neubau, Aufstockung oder Anbau entstandenen Objektes gefördert.

Mit 80% der Darlehenssummen wird

  • die erstmalige Schaffung eines Förderobjektes durch Änderung oder Nutzungsänderung,
  • der erstmalige Erwerb eines solchen Objektes gefördert.

Das Darlehen beträgt je nach Kostenkategorie der Gemeinde (K1 bis K3) für die Neubauförderung und den Ersterwerb einschließlich Anbau und Aufstockung eines Gebäudes:

  • Grundpauschale K1  – 43.000 € oder
  • Grundpauschale K2  – 63.000 € oder
  • Grundpauschale K3  – 73.000 €

und

  • Kinderbonus 10.000 € je Kind,
  • Stadtbonus 15.000 € (nur bestimmte Orte) oder
  • erhöhter Stadtbonus 20.000 € (nur bestimmte Orte) und
  • Starterdarlehen 10.000 € sowie
  • 10.000 €  Zusatzdarlehen, wenn das Objekt barrierefrei errichtet wird.

Für die Neuschaffung eines Förderobjektes durch Änderung, Nutzungsänderung oder den Erwerb eines solchen Objektes beträgt das Darlehen je nach Kostenkategorie der Gemeinde (K1 bis K3):

  •  Grundpauschale K1  – 34.400 € oder
  •  Grundpauschale K2  – 50.400 € oder
  •  Grundpauschale K3  – 58.400 €

und

  •  Kinderbonus 8.000 € je Kind,
  •  Stadtbonus 12.000 € (nur bestimmte Orte) oder
  •  erhöhter Stadtbonus 16.000 € (nur bestimmte Orte) und
  •  Starterdarlehen 10.000 € .

In welche Kostenkategorie Ihr Bauort oder Kaufort fällt und ob dort ein Stadtbonus gewährt wird, können Sie unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“  in der Datei „Kostenkategorie der Gemeinden“  abfragen.

Konditionen für das Baudarlehen (Grundpauschale, Kinderbonus, Stadtbonus) und das Starterdarlehen

  • Zinsen: In den ersten fünf Jahren 0,5% p.a., danach einkommensabhängig
  • Tilgung:
    • Baudarlehen: 1% p.a., auf Antrag 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen.
    • Starterdarlehen: 5% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen.
  • Verwaltungskosten:
    • einmalig: 0,4% (werden bei Auszahlung einbehalten).
    • laufend:  0,5% p.a.

Weitere Details zu den Konditionen aller Darlehen finden Sie über den Link  „Konditionen“.

Die Fördermittel werden bei der Bewilligungsbehörde, Stadt- oder Kreisverwaltung beantragt, in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt. Zuständig ist in der Regel das Amt für Bauförderung.

Die für Sie zuständige Bewilligungsbehörde und Ihre Ansprechpartnerin bzw. Ihren Ansprechpartner können Sie unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“ unter  „Bewilligungsbehörden Wohnraumförderung“ abfragen.

Vor einer formalen Antragstellung ist ein persönliches Beratungsgespräch sinnvoll. Bitte sprechen Sie den Beratungstermin und die hierfür erforderlichen Unterlagen vorher mit der Bewilligungsbehörde ab. Antragsvordrucke erhalten Sie bei der Bewilligungsbehörde oder unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

Fördermittel können beantragt werden, sobald ein Förderobjekt in Aussicht ist. Der vorzeitige Abschluss von Kaufverträgen bzw. ein vorzeitiger Baubeginn schliessen eine spätere Förderung aus. Beim Kauf einer neuen Immobilie vom Bauträger („Ersterwerb“) bestehen Sonderregelungen. Bitte beachten Sie die Datei „Rücktrittsrecht für Ersterwerber“ unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“. Weitergehende Informationen erhalten Sie bei der Bewilligungsbehörde.

Die Förderzusage erteilt die Bewilligungsbehörde.

Eine Kopie der Förderzusage erhält die NRW.BANK. Sie verschickt anschließend die für die Auszahlung der Darlehen erforderlichen Unterlagen (Darlehensverträge, Hypothekenbestellungsurkunde etc.), zahlt die Mittel aus und übernimmt die Bearbeitung bis zur Rückzahlung.

Förderberater


Banken

But one needs to remember that the total cost incurred for remodeling by you must never exceed the value that your home value can support. Its advisable to limit it to anything between 6-10 percent of total home value to get decent returns. Create a list of priorities based on what sells in a kitchen and ensure to meet

Weiter „Banken“